Das Kloster Sveti
Yoan Predtecha ist ein einzigartiges Denkmal
der byzantinischen und altbulgarischen Architektur.
Heute befindet es sich in einem der Wohnviertel der
Stadt Kardzhali. 1998 wurde darin eine einzigartige
Grabstätte gefunden, in der die Gebeine eines hochgestellten
Bischofs aus dem 13.-14. Jh. aufbewahrt werden. Aus
diesem Grund wurde das Kloster zu einem Juwel von weltweiter
Bedeutung.
Die orthodoxe Gemeindekirche Sveti Georgi
Pobedonosez liegt im Zentrum der Stadt Kardzhali.
Sie wurde als eine dreischiffige Kreuzkuppelkirche
errichtet, mit einem eingebauten Glockenturm aus dem
20. Jh. In der Kirche wird nach wie vor Gottesdienst
abgehalten. Sie wurde zum Kulturdenkmal von lokaler
Bedeutung erklärt.
Die Klosteranlage Sv. Uspenie Bogorodichno
befindet sich im Wohnviertel Gledka der Stadt Kardzhali.
Die dreischiffige Basilika aus dem 20. Jh. ist ein
Kulturdenkmal von lokaler Bedeutung. Darin wird Gottesdienst
abgehalten.
Das muslimische Gotteshaus, die Moschee
in der Stadt Kardzhali ist ein Moscheegebäude
mit einem Minarett und einer Verwaltungsabteilung.
In die Moschee wird regelmäßig zum Gebet
gerufen.
Das Grabmal von Hasan boba beim Dorf Bastino
im Kreis Kardzhali ist ein bedecktes Grabmal von Hasan
boba, einem Heiligen für die Muslime (Sunniten
und Aleviten). Dort wird auch für die Gesundheit
der Kinder gebetet.
Das Kloster Sv. Sv. Konstantin und Elena
liegt 3 km vom Wohnviertel Ladzha in Ivaylovgrad entfernt.
Das Kloster ist der einzige wertvolle Vertreter der
sakralen Architektur aus der Zeit der Wiedergeburt
im Kreis, das zu einem Kulturdenkmal der Baukunst
von lokaler Bedeutung erklärt wurde. Das Kloster
wurde im 13. Jh. gegründet. Während seiner
Blütezeit im 14. Jh. verwandelte es sich in ein
Erzbistum. Nach seinem Verfall im 17.-18. Jh., als
es zwei Mal zerstört wurde, wurde das Kloster
1872 wieder aufgebaut. Von der alten Klosteranlage
ist bis heute nur die Hauptkirche, eine dreischiffige
Pseudobasilika mit einem später mit Wandmalereien
ausgemalten Ikonostas (Ende des 19.– Anfang
des 20. Jh.) erhalten geblieben, obwohl acht Medaillons
aus einer früheren Periode im Altar und an der
westlichen Wand eingefügt sind.
Die Kirche Preobrazhenie Gospodne
in Ivaylovgrad ist ein wertvolles Beispiel der sakralen
Architektur aus der Zeit der Wiedergeburt sowie der
bildenden und der angewandten Kunst in Bulgarien.
Die Kirche wurde zu einem Baukunstdenkmal von nationaler
Bedeutung erklärt. Sie wurde 1828 an der Stelle
eines älteren Gotteshauses (der Altartisch stammt
aus dem Jahre 1805) errichtet. Heute stellt sie eine
dreischiffige gewölbte Pseudobasilika dar, die
sich durch ihr seltenes Bauschema von anderen Kirchen
unterscheidet und sich durch ihre räumliche Komposition
und die meisterhafte architektonische Detailgestaltung,
die Holzschnitzerei und die Ikonen aus der Mitte des
19. Jh. auszeichnet. Die Kirche ist ein Meisterwerk
griechischer Holzschnitzer und Ikonenmaler.